MOF#015 Wie erlernt man das Fotografieren am besten?

Benutze die Automatik und konzertiere dich aufs Motiv! Nutze den Manuellmodus und lerne erstmal Blende, ISO und Verschlusszeit! Lies ein Buch! Bücher sind Mist, schau dir Youtube-Videos an! Ohne Workshops wird das eh nix! … So viele verschiedene Aussagen, wie man am besten das Fotografieren erlernen sollte. Verwirrt dich das auch? Hier liest du meine Einschätzung zum Thema.

In Fotografie-Foren und -Facebook-Gruppen wird häufig diskutiert, wie ein Anfänger am besten die Fotografie schnell und effektiv erlernt. Oft beharken sich dann mehrere Erfahrenere Fotografen oder gar Profis gegenseitig und wollen die anderen von ihrer favorisierten Methode überzeugen. Was nicht klappt. Weil jeder seine eigene favorisierte Methode hat. Und das ist auch gut so.

Welche Lern-Ansätze gibt es und welche Vorteile haben sie?

Der M-Modus (manueller Modus). Back to the roots.

Einige Fototrainer propagieren das Lernen im M-Modus. Man geht damit zurück zu den Basics der Fotografie. Die allererste Kamera, die Camera Obscura, eine schwarze Box, hatte nichts als ein winziges Loch als Objektiv und eine Fotoplatte auf der dem Loch gegenüberligenden Seite. Keine Einstellmöglichkeit für die Blende. Die Verschlusszeit konnte man zwar nicht einstellen, aber sie war höchst variabel: Sie entsprach ganz einfach der Zeit, die man das winzige Loch nicht abdeckte. Die ISO (Empfindlichkeit) hing mit dem lichtempfindlichen Substrat auf der Fotoplatte zusammen, auf das man zum Zeitpunkt der Aufahme dann eh keinen Einfluss mehr hatte. Die Verschlusszeit war also dort die einzige Variable, um die Belichtung an der Kamera zu steuern.

Spätere Kameras warteten mit einstellbaren festen Verschlusszeiten auf, mit variablen Blenden. Dann kamen Kameras mit Halbautomatiken (also Blendenautomatik oder Zeitautomatik), dann mit Vollautomatik (Programmautomatik) und erst als Digitalkameras aufkamen, wurde auch die Empfindlichkeit (ISO) variabel pro Bild und ließ sich später auch von der Kamera automatisch steuern als dritter Belichtungsparameter.

Der M-Modus bildet also ungefähr das nach, was man bei der Bedienung einer Kamera vor 50 Jahren immer tun musste: Man musste sich genau überlegen, wie man Blende und Belichtungszeit einstellt (abhängig von der Empfindlichkeit des eingelegten Films, bei Digitalkameras also der eingestellte ISO-Wert) und abhängig von den individuellen Bildgestaltungswünschen.

Man muss sich hier also erst einmal klar darüber sein, welchen Einfluss Blende, Verschlusszeit und ISO aufs Bild aben (abgesehen von der reinen Belichtung), bevor man hier die richtigen Entscheidungen treffen kann.

In Kürze:

  • Die Blende steuert neben der Belichtung auch die Schärfentiefe
  • Die Verschlusszeit steuert neben der Belichtung auch die Darstellung bewegter Motive bzw. hat Einfluss auf die „Verwacklungsgefahr“ von Bildern
  • Der ISO-Wert hat einen Einfluss auf die Bildqualität in Sachen Rauschen und Farbwiedergabe

Das alles erkläre ich übrigens im Detail und für Anfänger verständlich in meinem Buch bzw. E-Book „Making-Of: Fotografie“. Kurzer Einschub mit dem Buch-Teaser: 😉

Konsequenterweise müsste man, wenn man den M-Modus zum Lernen empfiehlt, auch dazu raten, manuell zu fokussieren und, falls geblitzt wird, den Blitz komplett manuell zu steuern.

Fazit zum M-Modus:

Diese Lernweise setzt voraus, dass man sich eingehend mit den einzelnen Parametern auseinandersetzt, bevor man von sich erwartet, dass überhaupt gute Bilder dabei herauskommen. Die Gefahr für Frustration ist relativ groß. Diese Methode ist also am ehesten geeignet für zielstrebige, ehrgeizige, geduldige und fleißige Lerner. Sie setzt außerdem den Fokus auf die Technik. Wer sich lieber erstmal mit dem Thema Bildgestaltung auseinandersetzt, ist hier nicht gut beraten. Der Lerneffekt ist allerdings sehr groß bei dieser Methode.

Die Programmautomatik. Konzentriere dich erstmal aufs Motiv!

Der gegenteilige Ansatz wäre, die Kamera zum Lernen erstmal in den P-Modus zu schalten. Das ist die Programmautomatik, in der die Kamera selbst entscheidet, wie sie Blende, Verschlusszeit und ggf. ISO einstellt. So kann man einigermaßen sicher sein, immer ein einigermaßen korrekt belichtetes Bild zu bekommen, und kann sich daher völlig auf die Motivwahl und die Bildgestaltung konzentrieren.

Man kann sogar einen Schritt weitergehen und die auf vielen Amateur- und semiprofessionellen Kameras verfügbaren „Szenenmodi“ benutzen. z.B. das Sport-Programm, in dem die Kamera automatisch für sehr kurze Versclhusszeiten sorgt, damit die Bewegung des Sportlers, rennenden Hundes oder was auch immer eingefroren wird. Oder das Portrait-Programm, das die Belichtung so steuert, dass immer das Gesicht korrekt belichtet wird, auch im Gegenlicht, wenn der Hintergrund extrem hell ist und die herkömmliche Automatik das Gesicht daher vielleicht unterbelichtet hätte.

Fazit zur Vollautomatik:

Damit lernt man nicht viel über die Technik und die Einstellungen der Kamera. Aber man hat den Rücken frei, um sich intensiv mit der Bildgestaltung und Motivsuche auseinanderzusetzen. Empfohlen eher für kreative Köpfe, die nicht so viel mit der Technik am Hut haben und sich die Technik lieber für später aufheben wollen.

Making-Of: Fotografie – Sei dabei! Gefallen dir meine Inhalte? Dann trage dich ein! Du bekommst gratis wertvolle Foto-Tipps, ich lasse dich an meinen spannendsten Fotoprojekten teilhaben und kündige Aktionen wie z.B. Workshops und neue Shop-Produkte an. Teil 1 meines Buches als E-Book bekommst du geschenkt!
Austragen ist jederzeit möglich mittels "Abbestellen"-Link, den jede Mail enthält. Mehr zu Widerruf, Anmeldeverfahren, statistischer Auswertung usw. in der Datenschutzerklärung. Hebe deine Fotografie auf ein neues Level und trage dich gleich ein!


Die Halbautomatiken. Lerne gezielt einen Parameter kennen.

Halbautomatik bedeutet: Du stellst einen Belichtungsparameter ein und die Kamera steuert über die Belichtungsautomatik den anderen. Es gibt zwei Halbautomatiken. Je nach Kamerahersteller haben sie unterschiedliche Kürzel auf dem Moduswahlrad:

  • „A“ bzw. „Av“: (das A steht für Aperture = Blende. „v“ steht wohl für „variable“. Das ist die Blendenvorwahl (engl. Aperture Priority). Auch Zeitautomatik genannt. Du wählst die Blende so, wie du sie willst, und die Kamera bestimmt die passende Verschlusszeit für die richtige Belichtung.
  • „S“ bzw. „Tv“: Das ist die Zeitvorwahl (T: Time = Zeit). Auch Blendenautomatik genannt. Du wählst die Versclhusszeut so, wie du sie willst, und die Kamera bestimmt die passende Blende für die richtige Belichtung.

Der dritte Belichungsparameter, ISO (Empfindlichkeit), kann dabei fest auf einen Wert eingestellt sein oder zusätzlich über die Automatik gesteuert werden.

Diese Modi erlauben es, das Bild mit einem der Parameter ganz gezielt zu gestalten. Die Kamera übernimmt dann die Wahl des anderen parameters, um die Belichtung wieder einigermaßen richtig zu machen. Hier kann man also prima die Nutzung eines der beiden Parameter vertiefen, ohne sich um die Belichtung viele Gedanken zu machen.

Fazit zur Halbautomatik:

Das ist auf jeden Fall ein Schritt, den man irgendwann machen sollte, wenn man sich nicht ausschließlich auf den M-Modus trimmen möchte. Hier lernt man die Parameter im Detail kennen und die Automatik hält einem mit der Belichtung den Rücken frei, dass man auch Gelegenheit hat, sich intensiv mit dem einen Parameter zu beschäftigen. Diese Methode eignet sich m.E. für alle, denn sie schult Technik und Kreativität gleichermaßen, ohne dabei Frust durch viele misslungene Bilder zu erzeugen.

 

Lies ein Buch!

Erst die Theorie, dann die Praxis? Warum nicht? Wenn du der Typ dafür bist. Aber ein Buch kann man natürlich auch parallel zu Praxisexperimenten lesen. Kleiner Werbeblock: Ich habe exakt zu diesem Zweck das Buch „Making-Of: Fotografie“ geschrieben. Es soll dich animieren, während des Lesens die beschriebenen Parameter auszuprobieren. Es soll dich mit den gezeigten Bildern beeindrucken und du sollst beim Nachmachen (die Entstehung der Bilder ist dokumentiert) Erfolgserlebnisse haben, wenn du es schaffst, mit ähnlichen Einstellungen ähnliche Bilder zu machen. Das Buch kannst du auf deine Fototour oder zum Shooting mitnehmen und direkt vor Ort nachlesen und ausprobieren. Es hat Kapitel, die du lieber auf dem Sofa zuhause lesen solltest, die Kamera neben dir, ggf. mit Bedienungsanleitung, um gleich herauszufinden, wie du den einen oder anderen Parameter an deiner Kamera einstellst. Die Technik beherrschen – das ist wichtig, damit du dich bei wichtigen Fotoaufnahmen aufs Motiv konzentrieren kannst. Das erfordert einige Übung. Mein Buch hilft dir dabei, das systematisch zu machen und durch Erfolgserlebnisse motiviert zu bleiben.

Fazit zum Buchlessen: 

Immer empfehlenswert, parallel zu den anderen Lernmethoden!

Schau Youtube-Tutorials! Bildungsfernsehen on demand.

Es gibt inzwischen etliche Fotografen, die dir auf Youtube das Fotografieren näherbringen wollen. Einige von ihnen machen das didaktisch sehr, sehr gut. Andere haben ihre Stärken eher woanders. Das merkst du aber schnell, wenn du dir einfach mal einige Videos ansiehst. Hast du erst einmal einige Fotografen gefunden, die didaktisch gut sind, musst do noch diejenigen finden (oder auch nur denjenigen, einer reicht ja schon!) die dir „liegen“.  Ich mag z.B. die sachliche und stringente Art von Stephan Wiesner sehr gerne. Von ihm habe ich wohl das meiste von dem gelernt, was ich heute kann. (Abgesehen von all der Praxiserfahrung und Übung. Das ist eben das, was ein Youtube-Video nicht vermitteln kann. Das musst du dir selber aneignen. Ohne ständiges Üben geht es nicht.). Einige mögen lieber die locker-humorvolle Art von Pavel Kaplun, einige die coole Art von Benjamin Jaworskyj. Das waren nur drei der „Großen“ im deutschen Sprachraum. Es gibt noch etliche andere. Wenn du auf Youtube nach „Fotografieren lernen“ oder „Fotografie Tutorials“ etc. suchst, wirst du schnell fündig.

Fazit zu Youtube-Tutorials:

Eine sehr gute Ergänzung zu Praxisübungen und Buch. Geeignet für fast jeden Lerntyp. Du musst etwas Zeit investieren, um den „richtigen“ Tutor für dich zu finden.

Werde Teil von Fotografie-Communities und/oder eines Foto-Clubs! Gemeinsam lernt sich’s besser.

Der Austausch mit Gleichgesinnten ist zum Lernen extrem wertvoll. Ob das nun „real“ in Form von Stammtischtreffen eines Fotoclubs ist oder „virtuell“ auf einer Online-Plattform wie einer Fotografengruppe bei Facebook – beides bringt dich weiter. Insbesondere bei Online-Gruppen ist es aber manchmal schwierig, die Spreu vom Weizen zu trennen. Insbesondere sehr große Gruppen mit tausenden Mitgliedern neigen dazu, ineffektiv zu werden, wenn es um das tatsächliche Lernen geht. Da wird dann oft ein Bild, zu dem man eine Frage hat, in der Luft zerrissen, ohne dass konstruktives Feedback geäußert wird. Menschen neigen dazu, sich profilieren zu wollen, und in einer so großen Gruppe kann man das als Moderator auch kaum verhindern oder will es auch gar nicht: Viele solcher Gruppen sind darauf ausgerichtet, dass der Gründer mit ihnen eine möglichst große Reichweite für seine Werbung bekommt. Dann ist der Gründer froh um jedes Mitglied, auch um den Preis, dass der eine oder andere dort sich nicht ganz konstruktiv verhält).

Fazit zum Lernen in der virtuellen Gruppe:

Suche dir eine, die zu dir passt. Hast du ein dickes Fell und lässt du die Meinung anderer nicht auf dich persönlich emotional wirken, sondern nimmst Feedback ausschließlich auf der sachlichen Ebene an, ist die Auswahl an sinnvollen Gruppen für dich sehr viel größer, als wenn du dir evtl. negatives Feedback sehr zu Herzen nimmst.

Bevor du in sehr große Gruppen eintrittst, probiere erst einmal kleinere Gruppen aus. Vielleicht die Gruppe deines lokalen Foto-Clubs. Dann hast du gleich auch die Möglichkeit, an lokalen Trefen teilzunehmen, die oft auch sehr ergiebig sind in Sachen Lernfortschritt.

Ich habe für die Leser meines Buches und dieses Blogs eine eigene Fotolerngruppe auf Facebook eingerichtet. Du bist herzlich eingeladen! Ich achte dort sehr darauf, dass Kritik an Bildern immer nur konstruktiv geäußert wird, d.h. nicht beleidigend und immer mit einem Vorschlag, wie der Fotograf es hätte besser machen können. So ist der Lerneffekt am größten und es fühlt sich keiner schlecht. Die Gruppe heißt „Making-Of: Fotografie – Fotografieren lernen mit Daniel Hertrich„.

Fazit zum Lernen in der realen Gruppe:

Auch hier: Suche dir eine, die zu dir passt. Manchmal ist es so, dass wenn man als Neuling in eine schon lange bestehende Gruppe hineinkommt, man nicht so aufgenommen wird, wie man es gerne hätte. Dann lohnt es vielleicht, nach einer sich gerade erst bildenden Gruppe zu suchen, auch wenn die Mitglieder ein paar Kilometer außerhalb deiner Heimatregion ansässig sind. Oder gründe selbst einen Foto-Club! Diese Lernmethode ist für gesellige Leute geeignet. Einzelgänger werden hier evtl. nicht so glücklich.

Nur bei Workshops lernt man wirklich was! …?

Ich biete Workshops und Coachings ja auch selbst an, für Anfänger und Fortgeschrittene. Meine Erfahrung dabei ist: Vielen Leuten bringt das extrem viel, wenn sie einzeln oder in der Gruppe mit anderen direkt von einem Trainer lernen. Die Feedbackschleife ist geschlossen und kurz. Ich erkläre etwas, du probierst es gleich aus, es gelingt noch nciht ganz, du stellst sofort die entscheidende Frage, wir klären die Frage gemeinsam, du probierst nochmal und hast sofort ein Erfolgserlebnis. Das funktioniert bei keiner anderen Lernmethode.

Wichtig ist, dass der Trainer individuell auf deinen Kenntnisstand eingeht und nicht bei einem Gruppenworkshop sein Ding durchzieht ohne Rücksicht auf die unterschiedlichen Kenntnisstände der Teilnehmer.

Für einen Workshop oder gar ein Einzelcoaching muss man etwas tiefer in die Tasche greifen als für ein Buch oder gar für ein Tutorial-Video, das oft sogar kostenlos ist. Aber der Mehrwert ist enorm. Überlege dir mal, ob das nicht etwas für dich wäre! Wenn du eher icht so der Typ bist, so etwas in der Gruppe zu machen, dann buche doch ein Einzelcoaching. Das ist zwar meist noch etwas teurer als ein Workshop, aber hier hast du den Trainer komplett für dich und kannst ihn die ganze Zeit löchern, bis du es alles wirklich verstanden hast. Besser kannst du nicht lernen!

Fazit zum Workshop / Coaching:

Es gibt wohl kaum jemanden, für den diese Lernmethode nicht geeignet wäre. Außer, du bist ausgesprochener Einzelgänger oder kannst es dir finanziell wirklich nicht leisten. Du investierst möglicherweise sehr viel Geld in eine gute Kamera. Dann investiere doch noch ein wenig mehr und lerne auf die beste Art und Weise, die es gibt, optimal damit umzugehen. Das wird dir langfristig viel mehr Spaß bringen, als stattdessen noch irgendwelches Zubehör für die teure Kamera zu kaufen, das die meiste Zeit im Schrank liegt.

Suche dir einen Coach in deiner Nähe, der dir sympathisch ist. Einige zeigen sich auf Youtube, da kannst du einen Eindruck gewinnen. Oder noch besser: Rufe einfach mal an. Ein kurzes Gespräch am Telefon gibt dir schon einen sehr guten Eindruck von dem, was dich in einem Coaching oder Workshop mit demjenigen erwarten wird. Inhaltlich und menschlich. Wenn du in Bayern lebst, kannst du mich gerne gleich mal anrufen: Kontakt.

Wie ich gelernt habe – und wie leider nicht

Als ich anfing, mich mit der Fotografie intensiv auseinanderzusetzen, besorgte ich mir zuerst einige Bücher. Die nutzte ich aber eher als Nachschlagewerke, wenn ich etwas genauer wissen wollte. Ich bin nicht derjenige, der ein Buch von vorn bis hinten durcharbeitet, um zu lernen.

Schnell stieß ich auf die Youtube-Tutorials von Stephan Wiesner. Auch einige andere sah ich mir an und lernte eine Menge davon. Aber: Videos geben nur den Anstoß. Machen und üben musst du selbst! Und zwar zeitnah, bevor du den Stoff im Video wieder vergessen hast.

Coachings und Workshops hatte ich nur sehr wenige. Heute weiß ich, dass das ein Fehler war. Ich hätte mir (geschätzt) sicher 10 Stunden Video schauen und üben sparen können, wenn ich stattdessen einen Workshop zum gleichen Thema besucht hätte. Das wäre befriedigender gewesen. Wäre es auch teurer gewesen? Auf den ersten Blick ja, aber wenn ich die Zeit dagegenhalte, die mir für intensives Videoschauen und üben, nachschlagen, wenn ich etwas nicht verstanden habe, in Facebookgruppen nachfragen usw. verloren ging, die ich sonst mit der Familie hätte verbringen können oder damit, wirklich schöne Bilder zu machen, oder auch damit, Geld zu verdienen… dann wäre womöglich der Workshop sogar günstiger gewesen!

Was die Technik betrifft, habe ich sehr schnell angefangen, die Halbautomatiken zu nutzen, und das mache ich meist heute auch noch. Der manuelle Modus kommt nur manchmal zum Einsatz, z.B. auf Hochzeiten bei der Trauung in der Kirche, wenn sich die Lichtverhältnisse kaum ändern und ich Ausreißer der Automatik verhindern will. Obendrein spart das Zeit in der Nachbearbeitung, da man eine ganze Serie von Bildern identisch bearbeiten kann, wenn sie identisch belichtet sind. Vollautomatiken nutze ich in der Regel gar nicht mehr. Höchstens noch für private Zwecke, wenn es schnell gehen muss und ich keinen Nerv habe, mir über Belichtungsparameter Gedanken zu machen.

Wie lernst du am besten?

Schreibe es mir hier unten in die Kommentare! Ich bin gespannt!

Kommentare
Pingbacks / Trackbacks

Kommentiere diesen Beitrag! Ich bin gespannt auf deine Meinung!

Nimm Kontakt zu mir auf!

Du hast eine Frage oder möchtest mir etwas mitteilen? Dann tu das doch gleich hier:

Nicht lesbar? Text ändern. captcha txt